Sieben gute Gründe für Monitoring

Es gibt viele Gründe für ein Monitoring im Unternehmen. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Fragen im Bezug auf Monitoring beantwortet.

Was ist eigentlich Monitoring?

Monitoring bezeichnet ein Tool, welches in einem Unternehmen, aber auch im privaten IT-Umfeld, für einen störungsfreien Betrieb sorgt. Dabei überwacht das Monitoring die IT-Prozesse in Echtzeit und stellt diese visuell dar. Darüber hinaus analysiert das System die Daten und meldet offensichtliche Probleme an die zuständige Administratoren. Ziel des Monitorings ist das Verhindern von Ausfällen oder Stillständen von unternehmensrelevanten IT-Bereichen.

Wie funktioniert Monitoring?

Monitoring funktioniert so, dass dem Monitoringsystem die zu überwachenden Systeme und Prozesse angegeben werden. Mithilfe von verschiedenen Kriterien werden dann die Systeme in Echtzeit abgefragt und die Messdaten anschließend visuell aufbereitet. Über- bzw. unterschreiten die Messdaten bestimmte Kriterien werden Meldungen angezeigt und an die zuständige Administratoren weitergegeben.

Wie hilft mir das weiter?

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie hilft mir das weiter?

Es gibt sehr viele und gute Gründe für ein Monitoring System. Die Wichtigsten sind im folgenden aufgelistet:

  • Echtzeitstatus des IT-Systems
    Der Status von Netzwerk, Server, Drucker usw. lassen sich in Echtzeit darstellen. Ausfälle und Probleme werden direkt angezeigt.

    Beispiel:
    Eine fehlerhafte Sicherung, die in der Nacht gelaufen ist, wird von dem Administrator, der meist jede Menge Alltagsprobleme zu bewältigen hat, gerne übersehen. So fällt dieser Zustand nur bedingt oder erst, wenn es zu spät ist, auf. Ein Monitoring System kann morgens schon direkt eine Übersicht, durch die Datenerfassung im Hintergrund, anzeigen.
  • Vermeidung von Ausfallzeiten
    Durch die historischen Verläufe lassen sich potentielle Fehler frühzeitig erkennen und beheben.

    Beispiel:
    Der Backup Speicher schwankt durch das Erstellen und Aufräumen der Backups in der Regel sehr stark. Dadurch kann es vorkommen, dass zu gewissen Zeitpunkten, z.B. nachts, der Speicher voll ist und tagsüber noch sehr viel Speicher zu Verfügung steht. Je nach Zeitpunkt, an dem der Speicher kontrolliert wird, zeigt das System einen anderen Stand an. Ein Monitoring System stellt diesen historischen Verlauf sehr gut dar. Eine Früherkennung sowie Vorbeugung von Problemen ist somit möglich.
  • Verringerung der Ausfallzeiten
    Fehler bzw. Ausfälle von Systemen werden direkt an die zuständige Administratoren gemeldet. Diese können dann zeitnah Schritte zur Behebung ergreifen.

    Beispiel:
    Es kann vorkommen, dass ein Dienst oder Server, zum Beispiel ein E-Mail Server, ausfällt und es dem Administrator aber nicht direkt auffällt. Erst wenn die Mitarbeiter oder Vorgesetzten anrufen, kann der Administrator sich um das Problem kümmern. Dann ist es in der Regel aber zu spät. Das Monitoring System meldet direkt beim Ausfall den Fehler an den Administrator, der dann im besten Fall vor dem ersten Anruf das Problem beheben kann.
  • Einfache Fehlerermittlung
    Fehlerermittlungen können durch zeitlich protokolierte Änderungen einfacher geprüft und behoben werden.

    Beispiel:
    Ein kleines Beispiel hierfür wäre ein Server, bei dem die Uhrzeit mehr und mehr vom Standard abweicht und schlussendlich die Dienste nicht mehr erreichbar sind. Ein sehr einfach zu lösendes Problem, wenn der Administrator die richtigen Informationen bekommt.
  • Auswertung und Berichtswesen
    Durch die Auswertungen können System einfacher und schneller gezielt kontrolliert werden.

    Beispiel:
    Ein Jahresrückblick auf die Verfügbarkeit der Systeme lässt sich über nur wenige Klicks erstellen.
  • Optimierung
    Im Bereich der Optimierung hilft das Monitoring Engpässe zu finden und somit das volle Potential zu nutzen.

    Beispiel:
    CPUs oder Arbeitsspeicher, die zu bestimmten Zeiten an ihre Grenzen stoßen, z.B. nachts, wenn die Backups laufen oder aber auch morgens, wenn sich die Mitarbeiter alle anmelden, lassen sich durch das Monitoring schnell identifizieren. Auch im Bereich des Netzwerkes lassen sich die Auslastungen und Engpässe darstellen.
  • Kosten
    Kosten können durch schnelle Behebung bzw. einer kompletten Vermeidung von Fehler minimiert werden. Aber auch in Hinsicht von Planung und Wartung kann das System helfen Kosten zu sparen.

    Beispiel:
    Mit dem Wachstum des Unternehmens wächst auch die Anforderung an die Hardware. Oft ist es so, dass die Hardware erst dann getauscht bzw. schnell getauscht werden muss, wenn diese überlastet ist oder direkt ausfällt. Mit dem Monitoring lässt sich das Wachstum gut darstellen und in das Jahresbudget einplanen.

Lohnt sich ein Monitoring?

Ein Monitoring ist ein absolutes Muss in jedem Unternehmen und hilft ein aktuelles, schnelles, sicheres und leistungsstarkes System beizubehalten. Das Einrichten eines Monitoring ist sehr einfach und in der Regel auch kostengünstig. Der gewonnene Nutzen ist jedoch enorm. Administratoren bekommen ein helfendes Tool zur Hand, mit dem der Alltag entlastet wird. Aber auch für die Geschäftsleitung bietet es weitreichende Vorteile in Bezug auf Planung, Kosten und Überblick.

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Oracle Monitoring

Als Systemverantwortliche von über 300 Datenbanken (kundenübergreifend) haben wir uns selbst auf die Suche nach einem passenden Monitoring-Tool gemacht, welches unseren Technikern dabei hilft, den Betrieb der Kundenserver und -Dienste im Auge zu behalten. Mit Standardwerkzeugen kamen wir oft sehr schnell an Grenzen, was den Umfang und ein ganzheitliches Risikomanagement betraf. Hinzu kam die Herausforderung der Zuverlässigikeit und der Performance. Aus diesem Grund haben wir vor über 10 Jahren in Zusammenarbeit mit unseren Kunden angefangen ein konfigurierbares Monitoring-System, mit z.B. täglichem Meldeassistenten, aufzubauen. Das Monitoring-System wird als Monitoring as a Service (MAAS) von unseren Kunden genutzt und wir freuen uns über jeden neuen Interessenten, der uns Feedback zum aktuellen Umfang gibt. Der Vorteil für jeden Testkunden ist dabei, dass wir bei der Produktweiterentwicklung auf individuelle Wünsche eingehen können. 

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