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Veröffentlichung von Oracle Datenbank 12.2

Oracle veröffentlicht voraussichtlich am 15. Februar 2017 die Oracle-Datenbank 12.2 für Exadata und SuperCluster. Für Linux x86 und Solaris soll das neue Release am 15. März zur Verfügung stehen. Der Extended Support der Datenbank 11.2.0.4 wird bis Ende 2018 verlängert.

Zusammenfassung des Support-Dokuments:

Oracle Datenbank 12.2.0.1 für Exadata, SuperCluster voraussichtlich am 15.02.2017
Oracle Datenbank 12.2 für Linux x86 und Solaris voraussichtlich am 15.03.2017
Extended Support für Supportkunden der Datenbank 11.2.0.4 bis Ende Dezember 2018 verlängert (vorher Ende Mai 2017)
Extended Support für Supportkunden der Datenbank 12.1.0.2 ist bis Ende Juli 2019

Oracle veröffentlicht seine NoSQL Datenbank in der Version 2.0

Am 17.12.2012 hat Oracle seine NoSQL Datenbank in der Version 2.0 veröffentlicht.

Wesentliche Verbesserungen sind folgende Punkte:

  • Mehr Performance
  • Flexiblere Anwendungsentwicklung
  • Bessere Integration an Oracle RDMS und an Apache Hadoop

Bei der Version 2.0 der NoSQL Datenbank handelt es sich um eine hoch skalierbare, Key-Value Datenbank mit niedrigen Latenzen für die Bearbeitung von großen Datenmengen („BigData“) in Echtzeit.

Die Latenzzeiten wurden auf unter 5 Millisekunden verbessert, was für die Erstellung und Verwaltung von sehr stark generierenden Datenquellen wie Web Applikationen oder Social Media Applikationen erleichtert. Die darunterliegende Storage Engine ist die Oracle Berkeley DB.

Ein weitere Neuerung ist das Automatische Rebalancing, durch welches ein dynamisches Management der Computer und Speicher Ressourcen verwaltet werden kann.

Für die Administratoren gibt es ein neues Web-Interface, durch welches deployment Prozesse, Monitoring, Dokumenten- und Datenmanagement innerhalb der NoSQL Datenbank unterstützt werden.

Die neue Version der NoSQL Datenbank kann ab sofort aus dem Oracle Technology Network heruntergeladen werden.

Warum sollte man den Datenbank-Zeichensatz umstellen?

Für Anwendungsszenarien, die über nationale Grenzen hinausgehen, d.h. wo viele Datenbanken, internationale Kunden oder Standorte und damit unterschiedliche Datenbank Zeichensätze vorhanden sind, müssen die Datenbanken in einem Datenbank Zeichensatz betrieben werden, der möglichst alle Zeichen abbilden kann. Sonst muss man schlimmstenfalls mit Datenverlust rechnen.

Welchen Zeichensatz sollte man wählen?

In unterschiedlichen Datenbank Zeichensätzen können identische Zeichen unterschiedlich kodiert sein. Bei einer Datenbank Zeichensatzkonvertierung gibt es Probleme, wenn ein Zeichen in einem der Zeichensätze nicht definiert ist.

Stimmt der binäre Code zweier Zeichensätze, dann besteht eine binäre Subset –Superset Beziehung.
Stimmt der binäre Code zweier Zeichensätze nicht, aber das Zeichen kann trotzdem dargestellt werden, dann besteht eine logische Subset-Superset Beziehung.

Z.B. ist US7ASCII ein binäres Subset von fast jedem Zeichensatz

Bei arabischen, chinesischen, kyrillischen Zeichensätzen werden die westlichen Zeichensätze nicht mehr zur Abbildung ausreichen. Spätestens dann sollte man migrieren.
Um alle Sprachen und Zeichen die existieren abzubilden, bietet sich Unicode (z.B. AL32UTF8) an.

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GWT SuperDevMode Debugging in Eclipse mit SDBG

Dank GWTs SuperDevMode vermisst man den langsam aufs Abstellgleis fahrenden “klassischen” DevMode kaum. Und mit der Unterstützung für Source Maps ist auch die letzte technische Einschränkung aufgehoben: Anwendungen lassen sich aus dem Java-Code heraus debuggen. Einziger Haken an der Sache ist, dass das Debugging im Browser stattfindet. Der Debugger dort ist nicht nur unkomfortabler als sein Eclipse-Pendant, sondern der Autor dieser Zeilen erwischt sich auch regelmäßig dabei Breakpoints in Eclipse statt im Browser zu setzen und sich dann zu wundern dass diese nicht greifen.

Aber eine Lösung ist in Sicht, denn SDBG schlägt eine Brücke zwischen Eclipse und Chrome und bringt das Debugging wieder zurück in die IDE. Einfach gesagt steuert SDBG den Debugger in Chrome dazu fern. Das funktioniert trotz des frühen Entwicklungsstands schon erstaunlich gut. Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Tutorial wie Sie SDBG einrichten.

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JavaFX – Verknüpfung von FXML und Quellcode

Mit dem Release von Java 8 wurde von Oracle ein weiterer Schritt in Richtung Ablösung von Swing durch JavaFX getan. JavaFX ist nun unter anderem im Classpath eingetragen. Entwickler müssen sich nun nicht mehr selbst um die Einbindung in Projekte kümmern.

Mit der Version 2 wurde das aus WPF (Windows Presentation Foundation) bekannte Modell der Dreiteilung in Layout, Styleheet und Quellcode in JavaFX übernommen.

FXML/POJO/CSS

Dieser Ansatz ist zwar zu empfehlen, es können aber auch Anwendungen rein programmatisch erstellt werden. In diesem Blog soll kurz vorgestellt werden, wie das Layout (FXML) mit dem Quellcode verbunden wird.

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Warum RAC?

Erweiterbarkeit Ausbaufähigkeit – Hochverfügbarkeit

Stellen Sie sich mal folgendes Unternehmen A vor.
Unternehmen A startete vor einigen Jahren sein Geschäft mit dem Verkauf eines einfachen Produktes.
Es hatte damals nur eine Hand voll Beschäftigter und einen kleinen Kundenstamm. Seine IT-Anforderungen waren relativ gering – eine Datenbank als ‚Single Instanz‘, um Kundendaten und Bestellungen zu speichern.

Das erste Jahr ging gut und das Unternehmen wuchs deutlich. Es verfügte jetzt über eine kleine Produktpalette, hatte 50 Mitarbeiter und einen Kundenstamm von 1000 Kunden. Das alte System, obwohl technisch noch nicht überholt, konnte den Anforderungen nicht mehr entsprechen. Zusätzlich wollte das Unternehmen seine Produkte im Internet anbieten und verkaufen. Aufgrund dieser neuen Anforderungen entschied die Geschäftsführung einen mittelgroßen Windows Server für die Datenbank und den WebServer zum Internetauftritt anzuschaffen.

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schlüsselfertige Datenbank-Hochverfügbarkeit

Um an einem Arbeitstag einen hochverfügbaren (HA) Datenbank-Cluster in einem professionell eingerichteten, für die Hardware optimierten 2-Node RAC bereitzustellen, bietet Oracle mit dem Datenbank-Anwendungspaket (Oracle Database Appliance-ODA) eine ernstzunehmende Option.

Der Oracle Virtual Manager wird direkt auf die Hardware aufgesetzt.

Von Anlieferung bis zur Inbetriebnahme der Datenbank im RAC vergingen keine 8 Stunden (mit Mittagspause!).

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GWT SuperDevMode einrichten

Das Plugin-Sterben geht um im GWT-Land. In Firefox 27 fiel das DevMode-Plugin vor kurzem überraschend weg, für Chromes Plugin ist das baldige Ende angekündigt und mit dem Internet Explorer will mangels vernünftiger Entwickler-Tools niemand arbeiten.

Aber das ist alles halb so wild. Early Adopter konnten bereits in den letzten GWT-Versionen den neuen SuperDevMode testen. Dieser kommt komplett ohne Plugins aus und erzeugt stattdessen JavaScript-Code mit ein paar kleinen Anpassungen um die Entwicklung zu vereinfachen. Inzwischen ist dieser ausgereift genug um ihn auch dauerhaft als Ersatz für den klassischen DevMode einsetzen zu können. Leider ist die offizielle Dokumentation etwas kompliziert gehalten, wir zeigen daher in einem kurzen Tutorial wie Sie den GWT-SuperDevMode in Eclipse einrichten.

1. Modul-Konfiguration anpassen

Öffnen Sie zunächst die .gwt.xml-Datei Ihrer Anwendung und fügen Sie dort folgende Zeilen ein um den SuperDevMode zu aktivieren:

2. Anwendung kompilieren

Als nächstes muss die Anwendung von GWT neu kompiliert werden, da die erzeugten JavaScript-Dateien um SuperDevMode-Unterstützung erweitert werden müssen. Diese Unterstützung landet zwar später auch im an die Endanwender ausgelieferten JavaScript-Code, ist aber harmlos und nützt ohne Zugriff auf den Original-Java-Code sowieso nichts.

Je nach Aufbau der Anwendung kann der Compiler direkt in Eclipse angestoßen werden (Rechtsklick aufs Projekt > Google > GWT Compile) oder muss per Build-Script gestartet werden.
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